Maine Coon

Coon, Maine ++ Maine Coon

Maine Coon

Historie, Eckdaten, Wesen, Fell: Struktur und Farbe, Kopfform, Ohren, Augen, Legenden


 

Historie  
Die Maine Coon ist die erste originale amerikanische Katzenrasse. Schon als Bauernkatze wurde sie auf Ausstellungen präsentiert und war recht beliebt. Aber als dann Anfang des 20. Jahrhunderts die Exoten nach Amerika kamen, versanken die Coons als "nicht modisch genug" wieder in der Versenkung. Erst gut 50 Jahre später erwachte wieder das Interesse an der Rasse. Mittlerweile gehört sie zu den beliebtesten Katzenrassen.
 
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Eckdaten  
Der Körper der Maine Coon ist muskulös und mittelgroß bis sehr groß mit breitem Brustkorb.
Der Körper sollte langgestreckt sein und kantig wirken. Der Nacken ist mittellang.
Die Beine sind kräftig, muskulös, mittellang und gut proportioniert.
Die Pfoten sind groß, rund und mit Haarbüscheln versehen. Die Haarbüschel an den Sohlen sind bei manchen Tieren so lang, daß sie mehr als 2 cm zwischen den Zehen hervorstehen.
Der Schwanz ist lang, breit am Ansatz und läuft spitz zu. Er ist mit langen wehendem Fell bedeckt. Als Faustregel gilt, daß er genauso lang sein sollte wie der Körper.
 
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Wesen  
Die Maine Coon gilt als robust, gutmütig, verspielt und anhänglich.
 
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Fell: Struktur und Farbe  
Alle Farben sind erlaubt außer Point-Katzen.
Das Fell der Maine Coon ist dicht und seidig, kurz an Kopf und Schultern, länger am Bauch und an den Hinterbeinen. Ein Kragen ist erwünscht. Von den Schultern abwärts zum Bauch hin wird es länger. Die Unterwolle ist weich und fein unter gröberem, glattem Deckhaar.
 
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Kopfform  
Der Kopf der Maine Coon ist von mittlerer Breite. Die Wangenknochen sind hoch angesetzt. Nase und Gesicht sind mittellang mit einem kantigen Umriß der Schnauze. Das Kinn ist kräftig und verläuft in einer Linie mit Nase und Oberlippe.
 
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Ohren  
Die Ohren der Maine Coon sind groß, mit Haarbüscheln versehen, breit an der Basis, spitz zulaufend, hoch angesetzt und mindestens um eine Ohrbreite auseinanderstehend. Der Abstand zwischen Ohr- und Nasenansatz sollte so lang sein wie die Nase vom Ansatz zur Nasenspitze.
 
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Augen  
Die Augen der Maine Coon sind groß, rund, weit auseinanderstehend und leicht schräg gesetzt. Sie geben der Maine Coon ein eulenhaftes Aussehen. Sie dürfen keinen orientalischen Ausdruck haben. Die Augenfarbe sollte zur Fellfarbe passen.
 
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Legenden  
Die Maine Coon ist eine Kreuzung aus Katze und Waschbär (engl. raccoon). Da die ursprünglichen Katzen vermutlich Tabby-Muster zeigten und gerne klettern, enstand diese (zoologisch völlig unhaltbare) Legende.
Sie ist eine Kreuzung aus Katze und Luchs. Das ist zwar rein theoretisch möglich, aber die Katze zeigt keinen Verhalten, die auf nicht domestizierte Vorfahren hinweisen.
Sie stammt von Angoras oder Norwegischen Waldkatzen ab, die der französischen Königin Marie Antoinette in die neue Welt geschickt wurden, um sie vor der Französischen Revolution zu retten.
Sie stammt von langhaarigen Schiffskatzen ab, die entweder die Wikinger oder ein Kapitän namens Coon an Bord hatte und die sich in den Häfen mit den einheimischen Katzen verpaarten.
Tatsache ist vermutlich, dass ein kaltes Klima die Bildung von grossen Tieren mit dichtem Fell zur Folge hat.
 
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 Last modified: 15.03.2003, 12:05:46