Mastiff

English Mastiff  Mastiff

Mastiff

Kategorie, Historie, Eckdaten, Wesen, Fell: Struktur und Farbe, Kopf und Schnauze, Vom Hals zum Schwanz, Der Bewegungsapparat, Besonderheiten


 

Kategorie  
Gruppe         Molosser
FCI-Nr          264
 
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Historie  
Herkunft       Grossbritannien
Entstehung    Altertum
Verwendung  Schutzhund
 
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Eckdaten  
Alter             10-12 Jahre
Gewicht         79-86 kg
Grösse          Rüde > 76 cm / Hündin > 70 cm
 
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Wesen  
Der Mastiff ist ein grosser, kräftiger und kompakter Hund.
Er gilt als ruhig, mutig und liebevoll zu seinen Besitzern, aber fähig, sie zu beschützen.
 
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Fell: Struktur und Farbe  
Apricot-braun, silber-braun, rehbraun oder dunkelbraun gestromt; auf jeden Fall sollten Fang, Ohren und Nase schwarz und die Augen schwarz umrandet sein, wobei sich das Schwarz zwischen den Augen nach oben ausbreitet.
Das Fell des Mastiff ist kurz, anliegend und dicht.
 
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Kopf und Schnauze  
Der Kopf des Mastiff ist zwischen den Ohren breit und die Stirn ist eben, aber mit Falten versehen, wenn die Aufmerksamkeit des Hundes erregt wird. Die Brauen sind leicht hochgezogen, Schläfen- und Backenmuskulatur gut entwickelt. Der Schädel zeigt eine abgeflachte Rundung mit einer zwischen den Augen liegenden Furche. Der Fang ist kurz und breit und stumpf und quadratisch geschnitten. So bildet er mit dem Nasenrücken einen rechten Winkel. Die Nase ist breit, mit weit geöffneten Nasenlöchern. Im Profil ist die Nase eben. Die Lefzen gehen in einem stumpfem Winkel von der Nasenscheidewand aus und sind leicht hängend, so daß ein quadratisches Profil entsteht. Die Fanglänge beträgt im Verhältnis zur Gesamtheit von Schädel und Vorgesicht 1/3. Die Augen sind klein und weit auseinandergesetzt. Der Abstand zwischen den Augen beträgt mindestens zwei Augenbreiten. Der Stop zwischen den Augen ist deutlich, jedoch nicht abrupt. Die Augenfarbe ist haselnussbraun, je dunkler, desto besser. Die Nickhaut ist nicht sichtbar. Die Ohren sind klein, dünn und weit auseinander am höchsten Punkt zu beiden Seiten des Schädels angesetzt. Sie liegen flach und dicht an den Wangen an, wenn der Hund entspannt ist. Die Fangzähne sind gesund, mächtig und weit auseinanderstehend. Die Schneidezähne stehen aufeinander (Zangengebiss) oder zeigen einen Vorbiss, jedoch nur so weit, dass die Zähne bei geschlossenem Fang nicht sichtbar werden.
 
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Vom Hals zum Schwanz  
Der Hals des Mastiff ist leicht gewölbt, mässig lang und sehr muskulös. Der Umfang beträgt etwa 2,5 bis 5 cm weniger als der Umfang des Kopfes, gemessen vor den Ohren. Die Brust ist breit, tief und gut zwischen den Vorderläufen gelagert. Die Rippen sind gewölbt und gut gerundet. Die Hinterrippen reichen tief und weit zu den Hüften zurück. Der Brustumfang beträgt etwa 1/3 mehr als die Schulterhöhe. Rücken und Lendenpartie sind breit und muskulös. Sie sind flach und sehr breit bei Hündinnen, leicht gewölbt bei Rüden. Die Flanken sind äusserst tief. Die Rute ist hoch angesetzt und reicht bis zu den Sprunggelenken oder etwas tiefer. Sie ist breit am Ansatz und läuft zum Ende hin in einer Spitze aus. In Ruhestellung hängt sie gerade herab und in der Erregung wird sie mit nach oben gerichteter Spitze getragen. Die Rute darf nicht über die Rückenlinie erhoben werden.
 
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Der Bewegungsapparat  
Schulter und Oberarm des Mastiff liegen leicht schräg und sind schwer und muskulös. Die Läufe sind gerade, stark und weit auseinandergestellt mit starken Knochen. Die Ellbogen liegen parallel zum Körper. Der Vordermittelfuss ist gerade. Die Hinterhand ist breit und muskulös mit gut entwickelten Unterschenkeln. Die Sprunggelenke sind gut gewinkelt, breit gestellt und im Stand und in der Bewegung gerade. Die Pfoten sind gross und rund mit gut aufgeknöchelten Zehen und schwarzen Krallen. Die Bewegung des Mastiff ist kraftvoll und mühelos raumgreifend.
 
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Besonderheiten  
Vermutlich waren die Vorfahren des Mastiffs tibetische Hunde. Die Römer importierten diese Hunderiesen aus England, um sie in den Arenen kämpfen zu lassen. Das französische Wort dogue = Mastiff wurde später im englischen dog als Synonym für alle Hunde gebraucht. Sie waren nicht nur als Wachhund und im Kriegsdienst begehrt, sondern auch bei Hundekämpfen gegen gefährliche Raubtiere wie Bären. Mit dem Verbot dieser Kämpfe ging ihre Anzahl zurück. Mittlerweile sind sie aber wieder gefestigt.
 
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klick to: Zur Bildergalerie Mastiff, Copyright: Knoll
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 Last modified: 08.12.2004, 20:34:03