Seepferdchen & Seedrache

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Seepferdchen & Seedrache

Allgemeines über Seepferdchen, Gemeiner Fetzenfisch oder Seedrache, Kleinstes Seepferdchen der Welt


 

Allgemeines über Seepferdchen  
Die Seepferdchen (Hippocampus) sind zwar Fische, sehen aber einem aufrechtem Pferd ähnlich und haben deswegen den Namen erhalten. Ihre Körper sind durch Platten geschützt. Die Schwimmflossen sind zurückgebildet. Das röhrenförmige Maul hat keine Zähne. Sie bevorzugen strömungsarme Gebiete und Seegraswiesen, wo sie sich mit dem Schwanz an den Pflanzen festhalten können. Sie ernähren sich von Plankton und kleinen Krebsen, die sie mit dem Maul aufsaugen. Einige Seepferdchen können die Farbe ändern, vor allem während der Balz. Das Weibchen plaziert seine befruchteten Eier in der Bauchtasche des Männchens, das sie ausbrütet.
Das Seepferdchen ist vom Aussterben bedroht, weil es getrocknet ein beliebtes Souvenir bei Touristen ist und außerdem in Asien als Aphrodisiakum gilt. Zudem sollen sie gegen Asthma und Hautinfektionen helfen.
 
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Gemeiner Fetzenfisch oder Seedrache  
Der Gemeine Fetzenfisch (Phyllopteryx taeniolatus) ist mit den Seepferdchen verwandt und lebt in Australien. Es ist durch seine Körperanhänge in Tang und Algen gut getarnt. Er ernährt sich von Plankton. Das Weibchen klebt die befruchteten Eier an den Schwanz des Männchens.
 
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Kleinstes Seepferdchen der Welt  
Artikel vom 12.05.2003:
Pazifik:
Kleinstes Seepferdchen entdeckt
Lediglich auf Daumennagelgrösse bringt es eine neue Seepferdchenart, die Biologen jetzt entdeckt haben.
(jkm) - Die im ausgewachsenen Zustand maximal 16 Millimeter grossen Seepferdchen bewohnen den tropischen Westpazifik. Dort treiben sie sich in bis zu 90 Meter Tiefe im Geäst von Fächerkorallen herum, schreiben kanadische und amerikanische Biologen im Fachblatt "Zoological Studies".
Zu Ehren der Unterwasserfotografin Denise Tackett trägt die leuchtend orange gefärbte Art den Namen Hippocampus denise. Tackett hatte erstmals den Verdacht geäussert, dass es sich bei den Winzlingen um eine eigene Spezies handeln könnte. Bis dahin habe man sie für die Nachkommenschaft anderer Seepferdchen gehalten, erläutern Sara Louise von der McGill University in Montréal und John Randall vom Bishop Museum in Honolulu.
Dank ihrer Färbung sind die Tiere in den ebenfalls orangefarbenen Gorgonien-Fächern kaum zu erkennen. Eine ähnlich gute Anpassung sei nur von einer der 32 weiteren Seepferdchen-Arten bekannt, so die Forscher. "Selbst für Seepferdchen-Verhältnisse sind die winzigen Spezies Meister der Tarnung; ihre Färbung und ihre Körperverzierung in Form von Bläschen passen exakt zu den Zweigen und Polypen ihrer Gorgonien-Wirte."
Nicht nur durch Grösse und Bau ihres Körpers, sondern auch durch ihr Temperament zeichnet sich Hippocampus denise vor ihrer Verwandtschaft aus. Während andere Zwerg-Seepferdchen sich kaum oder nur bedächtig bewegten, lege die neue Art reichlich Aktivität an den Tag, berichten Lourie und Randall. Umso berechtigter sei die Namenswahl: Denise bedeute nicht nur "Dionysios geweiht", dem griechischen Gott des Weins, sondern auch "wild und ungestüm".
 
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 Last modified: 13.05.2003, 12:23:04